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Quecksilber
 
 
 

Quecksilber - ein schönes Böse

 
 

Quecksilber ist das einzige Metall, das bei Normalbedingungen flüssig ist. Umgangssprachlich heißt dieses Element wegen der schönen silbernen Farbe und des metallischen Glanzes „lebendiges Silber“. In der Tat ist allerdings dieses Element ein tödliches Gift.

Das Quecksilber gehört zu den am frühesten entdeckten Metallen - es war schon im altertümlichen Ägypten bekannt. Die Römer haben Quecksilber zum Auslaugen von Flusssand zur Gewinnung von Silber und Gold verwendet. Damals war die starke toxische Wirkung dieses Elementes nicht bekannt. Über Jahrhunderte war daher das Quecksilber bei der Herstellung von Kosmetika und Farben verwendet. Dieses Element war auch ein bekanntes Heilmittel in der orientalischen Medizin. Quecksilberhaltige Heilmittel sind nach Europa aus dem Osten gekommen.

Heute wird Quecksilber in Thermometern, Barometern, Manometern, Vakuumpumpen usw. verwendet. Große Quecksilbermengen werden inAmalgam-Verfahren zur Gold- und Silbergewinnung (insbesondere in Lagerstätten, wo Gold in kleinsten Partikeln im umgebenden Gestein fein verteilt vorliegt; Metalle lösen im Quecksilber auf und bilden eine flüssige Legierung - Amalgam, von dem sie wiedergewonnen werden, indem das Quecksilber verdampft wird) sowie im Prozess der Elektrolyse von Alkalimetallen und zur Herstellung von Sprengstoffen verwendet.

Weitre Anwendungen von metallischem Quecksilber:

-  Amalgam, das u.a. bei Zahnplomben verwendet wird (heute allerdings immer seltener)
- Herstellung von Fluoreszenz- und Quecksilberdampflampen – wobei diese Lampen erst als Abfall für die Umwelt und den Menschen gefährlich sind
- Fensterproduktion – viele Hersteller verwenden quecksilberhaltige Verdichtungsmassen (ein Fenster kann sogar 150 mg Quecksilber enthalten – die tödliche Dosis beträgt 1g).


 
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